Worldrounder-Treffen am 20. Juli auf dem Flugplatz Schenkenturm
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Die Sportfliegerei hat heutzutage eine weite Verbreitung, und viele Piloten träumen davon, einmal mit einem einmotorigen Flugzeug die Welt zu umrunden. Dieses Abenteuer haben aber verhältnismäßig noch sehr wenige Piloten erreicht. Es gibt einen erlauchten Kreis von Weltumfliegern, die dieses Ziel erreicht haben. Dokumentiert sind seit dem Jahr 1924 ca. 60 Piloten, zur Zeit sind es weltweit ca. 30 Piloten. Zehn davon trafen sich am 20. Juli 2002 auf dem Flugplatz Schenkenturm zu einem gemeinsamen Treffen.
Dieses Treffen wurde organisiert von dem Würzburger Piloten Peter Wölfel. Er hat im Jahr 1999 gemeinsam mit Horst Ellenberger aus Altdorf und Bob Reiss aus San Diego das Abenteuer Weltumrundung erlebt. Auf seine Einladung hin kamen 10 Piloten aus Amerika, Österreich und der Schweiz nach Würzburg. Aus Amerika kam Bob Reiss zusammen mit Wilfried Tashima, einem weiteren Weltumflieger-Freund, der Einladung nach und flog mit seiner eigenen Maschine, einer Beechcraft ‘Bonanza’, nach Würzburg. Auch Horst Ellenberger ist selbstverständlich der Einladung gefolgt und war per Flugzeug anwesend.
"Wir Weltumflieger sind eine kleine Gruppe, haben alle ein extremes Abenteuer erlebt, das schweißt zusammen, da wachsen Freundschaften", erzählt Wölfel. Diese Gruppe der Weltumflieger trifft sich regelmäßig und pflegt die Kontakte. Ein solches Treffen findet gewöhnlich einmal pro Jahr statt, wobei die Orte weltweit wechseln. Während des Jahres wird über das Internet der Kontakt gehalten und hierüber kommuniziert.
Eine Weltumrundung hat sehr viele Risiken, welche von den Piloten bewältigt werden müssen. Horst Ellenberger hat solch eine sehr gefährliche Situation bei dem Versuch seiner ersten Weltumrundung erlebt. Mitten im Pazifik musste er notwassern. Bevor das Flugzeug im Meer versank, konnte er noch seine Rettungsinsel zu Wasser lassen. Über Funk war er mit der Außenwelt verbunden, trotzdem musste er einen Tag und zwei Nächte auf dieser Rettungsinsel verbringen, bevor ihn ein Rettungsboot aufnehmen konnte. Er ließ sich jedoch nicht von seinem Vorhaben der Weltumrundung abbringen und unternahm zwei Jahre später den Versuch, gemeinsam mit Peter Wölfel und Bob Reiss die Welt zu umrunden. Dieser war dann erfolgreich.
Bei dem Treffen am Schenkenturm war auch Dieter Schmitt dabei, der im Laufe seines Lebens 101 Weltrekorde im Fliegen erzielen konnte. Von Feuerland bis zum Nordkap hat er fast die ganze Welt gesehen, ohne allerdings jemals ein eigenes Flugzeug besessen zu haben. Er hat bis heute 24.000 Flugstunden erreicht, ein Linienpilot hat hierzu im Vergleich nach seiner Berufslaufbahn ‘nur’ ca. 12.000 Flugstunden.
Zahlreiche Vereinsmitglieder waren erschienen, um die Ankunft zu erleben und auch den Nachmittag gemeinsam mit den Piloten zu verbringen und deren Geschichten und Erlebnissen zuzuhören. Den Fliegern wurden als Erinnerung an dieses Treffen eine Urkunde mit Gruppenfoto überreicht. Am Sonntag Nachmittag flogen die Teilnehmer wieder zurück nach Hause, vormittags wurden ihnen jedoch noch einige Sehenswürdigkeiten von Würzburg gezeigt. Die Amerikaner flogen weiter zu Nordsee, um dort einen weiteren Flieger-Freund zu besuchen.
Links zu zwei Worldroundern finden Sie auf unserer Seite ‘Links’
Die folgenden Bilder sind als Vorschau dargestellt, für eine Vergrößerung klicken Sie bitte jeweils auf das entsprechende Bild.
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Bild 1: Gruppenfoto aller Piloten.
(Größe der Graphik 119 kB)
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Bild 2: die Piloten Willie Tashima (links) und Bob Reiss (rechts) aus Amerika vor Ihrem Flugzeug.
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Bild 3: das Ehepaar Angela und Flemming Pedersen aus Amerika.
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Bild 4: (Größe der Graphik 84 kB)
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Bild 5: (Größe der Graphik 80 kB)
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Bild 6: (Größe der Graphik 76 kB)
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Bild 7: (Größe der Graphik 84 kB)
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Bild 8: (Größe der Graphik 76 kB)
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Fotos: Hausmayer Helmut, Stumpf Mario
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